Studentenzeit und BerufDanach habe ich mich ins Studium gestürzt: die Rechtswissenschaften. Ich gebe zu, das Leben als Jurastudent habe ich nur in Maßen genießen können. Das meiste war Büffelei. Aber es hat sich gelohnt: Nach fünf Jahren hatte ich ein Prädikatsexamen in der Tasche. Nach dem Studium war ich zunächst als Referendar am Landgericht Paderborn tätig und arbeitete in einer Anwaltskanzlei. Das 2. juristische Staatsexamen legte ich, ebenfalls mit Prädikat, 1995 ab.

Mit diesen beiden Examen in der Tasche stand mir vieles offen. Als Arbeitsrichter tätig zu werden, hätte mir sicher Spaß gemacht. Vielleicht auch der Job als Staatsanwalt. Ich hab mich fürs Notariat entschieden: Streit bereits im Vorfeld vermeiden. Unterschiedliche Interessen zusammenführen. Einvernehmliche Lösungen erarbeiten und umsetzen. Das hat mich gereizt. Das liegt mir. 1998 wurde ich Geschäftsführer der Notarkammer Sachsen-Anhalt.

Von April 2006 bis Oktober 2009 war ich Staatssekretär im Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt. Eine spannende Tätigkeit. Und jede Menge Arbeit.

Seit der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag bin ich Mitglied der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag. 2011 wurde ich zunächst zum Sprecher für Recht und Verbraucherschutz der Fraktion gewählt; im September 2014 wurde ich innenpolitischer Sprecher der Fraktion – ein Amt, das ich bis heute innehabe. Zudem bin ich Obmann der Fraktion im Parlamentarischen Kontrollgremium.

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