Talkrunde „Lischka trifft“ mit Rolf-Dieter Krause

„Mister Europa“ in Magdeburg: Gestern Abend durfte ich den langjährigen ARD-Korrespondenten Rolf-Dieter Krause als Talkgast meiner Reihe „Lischka trifft“ im Familienhaus begrüßen. Ob EU-Osterweiterung, die Einführung des Euro, die Finanzkrise oder schließlich die Flüchtlingskrise – der renommierte Journalist hat die europäischen Entwicklungen über 20 Jahre hinweg von Brüssel aus erlebt und begleitet.

Wie kein anderer war er etwa in den Tagesthemen präsent, um die Zuschauer präzise und verständlich über die aktuelle Europapolitik ins Bild zu setzen. Auch jetzt im wohlverdienten Ruhestand ist es nicht ruhiger um ihn geworden, denn er ist als Gesprächsgast bundesweit gefragt. Der leidenschaftliche Motorradfahrer plauderte nicht nur „aus dem Nähkästchen“, sondern skizzierte die Entwicklungen Europas in den letzten Jahrzehnten, benannte Fehlentwicklungen, hob die historischen Leistungen und Vorzüge der EU hervor und sprach klar aus, was einen guten Journalisten mit eigenem Anspruch auszeichnet. „Wenn man sich am Ende des Tages vor die Kamera stellt, dann muss man den Leuten sagen und erklären, wie es wirklich ist“, so Krause. Dazu sei viel Recherche nötig, viel Nachbohren in Hintergrundgesprächen, viel Ehrgeiz. Über unseren SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz sagte sein guter Freund Rolf-Dieter Krause: „Ich schätze ihn und seine Lebensleistung sehr, ich halte ihn für sehr echt, denn er meint, was er sagt.“ Er kann Kanzler, wenn man ihn lässt, so Krause. –

Mehr über die Talkrunde gibt’s morgen in der Volksstimme. Und die Initiative „Cams 21“ hat die Talkrunde freundlicherweise mitgeschnitten und hier online gestellt: