SPD-Bundestagsfraktion lobt Otto-Wels-Preis aus- Kreativwettbewerb für Jugendliche – Miteinander statt Ausgrenzung

Otto Wels (Foto: ADSD/FES)
Otto Wels (Foto: ADSD/FES)
Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht 2017 zum fünften Mal den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“, um an das mutige Auftreten von Otto Wels am Beginn der Nazischreckensherrschaft zu erinnern. Mit seinen Worten: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“ in der Reichstagssitzung vom 23. März 1933, in der auf Betreiben Adolf Hitlers das Ermächtigungsgesetz zur Abschaffung der Gewaltenteilung vom Reichstag beschlossen wurde, trat er den NS-Machthabern entschlossen entgegen. Die SPD-Fraktion stimmte als einzige Fraktion geschlossen gegen das Ermächtigungsgesetz.

Populistische Strömungen, die Verbreitung von Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken – Phänomene unserer Zeit, die zunehmend das gesellschaftliche Miteinander beeinflussen.

Aber wie damit umgehen? Was können wir alle tun, um die Demokratie und die demokratische Kultur zu stärken?

Wie schaffen wir es, den Zusammenhalt und das respektvolle Miteinander in unserer Gesellschaft wieder zu stärken – und warum ist das so wichtig?

Fragen, die die SPD-Bundestagsfraktion zum Anlass für einen Kreativwettbewerb für Jugendliche nimmt. Unter dem Titel „Miteinander statt Ausgrenzung“ ruft die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen auf, ihre Ideen und Gedanken dazu in kreativen Beiträgen zu verarbeiten.

„Solidarität, Respekt vor der Meinung anderer und Achtung der Menschenwürde – all das sind Werte, auf denen das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft und die Stabilität unserer Demokratie beruhen. Gerade für die junge Generation besteht die Chance, das gesellschaftliche Leben und den Umgang miteinander wesentlich mitzuprägen.“, erklärt der Magdeburger SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka.

Der Kreativwettbewerb richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren. „Die Jugendlichen können beispielsweise eine Kampagne gegen Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken entwerfen oder sich mit der Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus auseinandersetzen“, so Lischka weiter.

Bei der Umsetzung der Aufgabe können unterschiedliche Darstellungsformen wie Reden, Grafiken oder Videos gewählt werden.

Einsendeschluss ist der 01. März 2017. Die Gewinner werden im Frühjahr nach Berlin eingeladen, die drei Bestplatzierten erwarten attraktive Geldpreise. Nähere Infos telefonisch unter 0391 – 50 96 54 75 oder im Internet unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis.