Hoffnung für Hüttenrode: Ortsumfahrung kann schneller geplant werden

Die seit Jahren geplante Ortsumfahrung der Bundesstraße 27 in Hüttenrode (Landkreis Harz) kann endlich in Angriff genommen werden. „Im Bundesverkehrswegeplan wird das Projekt der Ortsumfahrung nach zähen Verhandlungen der Verkehrspolitiker aufgewertet“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka am Montag in Berlin. Lischka betreut den Wahlkreis Harz für die SPD.

Bislang war die Ortsumfahrung im Bundesverkehrswegeplan 2030 nur unter der Kategorie „Weiterer Bedarf“ aufgeführt, was zu keiner Veränderung der schwierigen Lage in der Harzgemeinde geführt hätte. Nach abschließenden Beratungen der Verkehrspolitiker von CDU/CSU und SPD wurde die Ortsumfahrung nun in die Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ heraufgestuft. „Die jetzt erfolgte Aufwertung ist zumindest ein kleiner Erfolg, das Land Sachsen-Anhalt kann nun mit der Planung der Straße beginnen“, so Lischka. Damit könnten die Voraussetzungen für einen raschen Baustart geschaffen werden, wenn der Bund die Finanzierung sichergestellt hat.

Die Ortsumfahrung Hüttenrode im Verlauf der B27 soll 2,5 Kilometer lang werden; dafür sind bislang Baukosten von 7,6 Millionen Euro veranschlagt. Die Umfahrung soll die Gemeinde zwischen Blankenburg (Sachsen-Anhalt) und Braunlage (Niedersachsen) vor Durchgangs- und vor allem vom Schwerlastverkehr entlasten.