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	<title>Burkhard Lischka, MdB &#187; Entwicklungspolitik</title>
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	<description>SPD-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis 70 - Magdeburg, Schönebeck, Barby, Bördeland  und Calbe (Saale)</description>
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		<title>Rede im Bundestag zur St&#228;rkung der humanit&#228;ren Lage in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 11:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsreden]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Protokoll gegebene Reden zum TOP 13.a: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (19. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Burkhard Lischka, Karin Roth (Esslingen), Dr. Sascha Raabe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD St&#228;rkung der humanit&#228;ren Lage in Afghanistan und der partnerschaftlichen Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Protokoll gegebene Reden zum TOP 13.a: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (19. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Burkhard Lischka, Karin Roth (Esslingen), Dr. Sascha Raabe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD</p>
<p><strong>St&auml;rkung der humanit&auml;ren Lage in Afghanistan und der partnerschaftlichen Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen</strong></p>
<p>Wir befassen uns heute mit einem Antrag, den wir als SPD-Bundestagsfraktion bereits vor zehn Monaten in den Deutschen Bundestag eingebracht haben. Der zivile Aufbau Afghanistans, Gesundheit, Bildung, Besch&auml;ftigung, Lebensperspektiven, Menschen- und Frauenrechte, all das thematisiert dieser Antrag. Und wir wissen: All das sind Schl&uuml;sselbegriffe, wenn es um die Zukunft Afghanistans geht. Es waren Schl&uuml;sselbegriffe vor knapp einem Jahr, als wir diesen Antrag gestellt haben, und sie sind es bis heute geblieben. </p>
<p>Ja, es gibt Fortschritte in Afghanistan: bei der Infrastruktur, in der Bildung, bei der Gesundheitsversorgung. Aber wir treten eben auch in vielen Bereichen seit Jahren auf der Stelle. Und – wer wollte das leugnen? – es gibt auch R&uuml;ckschritte. </p>
<p>Herr Niebel, als Sie vor einigen Wochen hier im Deutschen Bundestag eine Regierungserkl&auml;rung zu Afghanistan abgegeben haben, da sagten Sie: „Wer heute an den Hindukusch kommt, der sieht: Die Kinder lassen wieder Drachen steigen.“ Die Lebensfreude fasse wieder Fu&szlig; in Afghanistan, meinten Sie. </p>
<p>Ich wei&szlig; nicht, Herr Niebel, was Sie gedacht haben, als vor wenigen Tagen sieben UN-Mitarbeiter in Mazari- Scharif gelyncht wurden, als ein deutscher Entwicklungshelfer Ende des vergangenen Jahres bei seiner Arbeit get&ouml;tet wurde. Ich wei&szlig; nicht, was Sie empfunden haben, als wir vor einigen Wochen erfahren mussten, dass im vergangenen Jahr fast 3 000 Zivilisten – mehr als je zuvor – in Afghanistan ums Leben gekommen sind. Mit „einer Fu&szlig; fassenden Lebensfreude“ hat all das sicherlich nichts zu tun. </p>
<p>Herr Niebel, ich werfe Ihnen nicht vor, dass Sie auch auf die Fortschritte, die wir in Afghanistan haben, verweisen. Nochmals: Ja, die gibt es. Ich verlange aber von Ihnen als verantwortlicher Minister, dass Sie schonungslos und offen auch die Probleme und die R&uuml;ckschritte benennen, mit denen wir es auch in Afghanistan zu tun haben, und dass Sie Strategien und Konzepte entwickeln und hier im Deutschen Bundestag vorlegen, wie wir diese Probleme &uuml;berwinden k&ouml;nnen. Das ist Ihre Aufgabe als zust&auml;ndiger Minister, Herr Niebel. Und da sind Sie in der Vergangenheit leider vieles, vieles schuldig geblieben. Wo ist Ihre zukunftsfeste Strategie, Herr Niebel? Ich sehe sie nicht. </p>
<p>Zehn Jahre nach Beginn des Einsatzes wissen wir: Viele Hoffnungen, die weite Teile der afghanischen Bev&ouml;lkerung mit dem Beginn des Einsatzes verkn&uuml;pft hatten, wurden entt&auml;uscht. Die anf&auml;ngliche Begeisterung ist viel zu oft inzwischen umgeschlagen in Frustration, Ablehnung, teilweise sogar offene Feindschaft. Woran liegt das? Was f&uuml;r Fehler haben wir in der Vergangenheit gemacht? Wie k&ouml;nnen wir aus diesen Fehlern f&uuml;r die Zukunft lernen? Welche Ma&szlig;nahmen und Projekte haben sich demgegen&uuml;ber als erfolgreich herausgestellt? Wie k&ouml;nnen wir diese Ans&auml;tze verst&auml;rken und ausbauen? </p>
<p>Die Beantwortung dieser Fragen ist entscheidend, wenn wir mithelfen wollen, dass die Menschen in Afghanistan wieder Perspektiven f&uuml;r sich und ihre Kinder sehen sollen, wenn sie wieder Hoffnung sch&ouml;pfen sollen, wenn sie an ihre Zukunft denken. </p>
<p>Deshalb brauchen wir eine unabh&auml;ngige und fachkundige Analyse und Evaluation unseres bisherigen Engagements. Das aber verweigern Sie bis zum heutigen Tag. Das werden Sie auch heute Abend wieder verweigern, wenn Sie unseren Antrag ablehnen, der genau dies einfordert. Angesichts der R&uuml;ckschl&auml;ge und der Probleme, die wir in Afghanistan haben, ist das unverst&auml;ndlich. Und ich sage deutlich: Es ist auch politisch verantwortungslos. </p>
<p>Politisch verantwortungslos ist es auch, Herr Niebel, wenn Sie jetzt immer noch einfordern, die in Afghanistan t&auml;tigen Hilfsorganisationen m&uuml;ssten n&auml;her an das Milit&auml;r heranr&uuml;cken und w&uuml;rden nur dann unterst&uuml;tzt, wenn sie mit dem Milit&auml;r zusammenarbeiten. Wissen Sie, Herr Niebel, ich habe &uuml;berhaupt nichts dagegen, wenn eine Organisation aus freien St&uuml;cken f&uuml;r sich die Entscheidung trifft, mit dem Milit&auml;r zu kooperieren. Ich habe aber etwas dagegen, wenn Sie auch alle anderen Organisationen in dieses Korsett zwingen wollen, selbst dann, wenn diese sagen: Das gef&auml;hrdet unsere Projekte. Das gef&auml;hrdet unsere Mitarbeitet. Das gef&auml;hrdet diejenigen Afghanen, die bei uns Hilfe suchen. – Und wenn Sie dann Hilfsorganisationen, die ihre Sorge &ouml;ffentlich machen, auch noch Desinformation vorwerfen, dann ist das ein starkes St&uuml;ck. </p>
<p>Desinformation, Herr Niebel, ist es, wenn Sie dieser Tage im Tagesspiegel behaupten, Hilfsorganisationen, die fr&uuml;hzeitig &uuml;ber milit&auml;rische Operationen informiert seien, k&ouml;nnten ihre Planungen darauf einstellen und dann schneller in Gebieten t&auml;tig werden, in denen vorher Kampfhandlungen stattgefunden haben. So aber funktioniert Entwicklungshilfe nicht, Herr Niebel, weil die Hilfsorganisationen gerade dann als Partei eines B&uuml;rgerkrieges wahrgenommen werden und nicht als neutrale, unabh&auml;ngige Helfer. Ihr Vorhaben, die Hilfsorganisationen unter ein sicherheitspolitisches Primat zu stellen, ist falsch, Herr Niebel. Deshalb geben Sie es auf! </p>
<p>Wenn ein Antrag wie dieser fast ein Jahr durch die Gremien des Deutschen Bundestags unterwegs ist, dann kann zweierlei passieren: </p>
<p>Erste M&ouml;glichkeit: Der Antrag setzt Staub an. Oder, zweite M&ouml;glichkeit: Er kann – quasi unfreiwillig – sehr deutlich machen, wie lange eine Sache schon im Argen liegt. So wie hier, wo Sie seit einem Jahr versuchen, unabh&auml;ngige Hilfsorganisationen in eine politische und milit&auml;rische Gesamtstrategie einzubinden. Nur, Herr Niebel: Das ist gef&auml;hrlich. Denn die Hilfsorganisationen werden auch dann noch auf Jahre und Jahrzehnte in Afghanistan arbeiten, wenn sich die Milit&auml;rs l&auml;ngst zur&uuml;ckgezogen haben. Aber sie sind dann darauf angewiesen, dass ihre Arbeit in puncto Glaubw&uuml;rdigkeit und Unabh&auml;ngigkeit nicht vorher diskreditiert wurde. </p>
<p>Deshalb: H&ouml;ren Sie auf mit dieser Politik! Sie beschwert und behindert den Aufbau Afghanistans &uuml;ber 2014 hinaus, also in einer Zeit, wo Sie keine Verantwortung mehr tragen.</p>
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		<title>Besuch bei Bundespr&#228;sident Christian Wulff</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Mitglieder des Ausschusses f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Bundestages hatte Bundespr&#228;sident Christian Wulff in seinen Amtssitz eingeladen. Der Bundespr&#228;sident tauschte sich mit den Ausschussmitgliedern, darunter Burkhard Lischka, &#252;ber Entwicklungspolitik aus und servierte Kaffee und Weihnachtskekse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/besuch-bundespraesident.jpg" class="shutterset_" title="Besuch bei Bundespr&auml;sident Christian Wulff"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/thumbs/thumbs_besuch-bundespraesident.jpg" alt="Besuch bei Bundespr&auml;sident Christian Wulff" width="150" height="113" /></a>Die Mitglieder des Ausschusses f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Bundestages hatte Bundespr&auml;sident Christian Wulff in seinen Amtssitz eingeladen. Der Bundespr&auml;sident tauschte sich mit den Ausschussmitgliedern, darunter Burkhard Lischka, &uuml;ber Entwicklungspolitik aus und servierte Kaffee und Weihnachtskekse.</p>
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		<title>Lischka besucht Flutgebiete in Pakistan</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitglieder des Ausschusses f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besuchen derzeit Pakistan und Afghanistan. Burkhard Lischka nimmt an der von Ute Koczy (B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen) geleiteten Reise teil. Vor dem Hintergrund der historischen Flutkatastrophe in Pakistan von August 2010 hat sich die Ausschussdelegation &#252;ber die Lage in den betroffenen Gebieten, besonders im S&#252;den des Landes, sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/p1020082.jpg" class="shutterset_" title="Burkhard Lischka besucht Flutgebiete in Pakistan "><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/thumbs/thumbs_p1020082.jpg" alt="Burkhard Lischka besucht Flutgebiete in Pakistan " width="150" height="113" /></a>Mitglieder des Ausschusses f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besuchen derzeit Pakistan und Afghanistan. Burkhard Lischka nimmt an der von Ute Koczy (B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen) geleiteten Reise teil. Vor dem Hintergrund der historischen Flutkatastrophe in Pakistan von August 2010 hat sich die Ausschussdelegation &uuml;ber die Lage in den betroffenen Gebieten, besonders im S&uuml;den des Landes, sowie &uuml;ber die Erfolge und eventuell bestehende Probleme deutscher Hilfe in den Flutgebieten informiert. „Wir haben in den ersten f&uuml;nf Tagen der Reise in Pakistan Flutgebiete, Fl&uuml;chtlingslager und zerst&ouml;rte D&ouml;rfer besucht. Und wir hatten die M&ouml;glichkeit, an einer Dschirga mit 60 Dorf&auml;ltesten in den Flutgebieten im Norden nahe der afghanischen Grenze teilzunehmen“, so Lischka vor der Weiterfahrt nach Kabul.</p>
<p>Mit etwa 35 Mio. Euro leistet Deutschland aus dem Bundeshaushalt – neben seinen sonstigen Unterst&uuml;tzungen in der Entwicklungszusammenarbeit (Zusagevolumen 2009/2010 insgesamt ca. 110 Mio. Euro) – einen erheblichen Beitrag zur Linderung der Folgen der Flutkatastrophe. In Afghanistan wird die Delegation u. a. mit dem Bildungsminister, der Ministerin f&uuml;r Frauenangelegenheiten sowie dem Vorsitzenden der Menschenrechtskommission zusammentreffen, bevor sie im Raum Faisabad deutsche Entwicklungshilfeprojekte besucht.</p>
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		<title>Niebel behindert zivilen Aufbau in Afghanistan</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2010/07/niebel-behindert-zivilen-aufbau-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 15:43:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[PM]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung der AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion Zu der Entscheidung des Bundesministeriums f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, k&#252;nftig Gelder nur noch an solche Hilfsorganisationen zu vergeben, die in Afghanistan mit der Bundeswehr zusammenarbeiten, erkl&#228;rt der zust&#228;ndige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Burkhard Lischka: Die Entwicklungspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion werfen Entwicklungsminister Dirk Niebel vor, den zivilen Aufbau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung der AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der SPD-Bundestagsfraktion</strong></p>
<p>Zu der Entscheidung des Bundesministeriums f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, k&uuml;nftig Gelder nur noch an solche Hilfsorganisationen zu vergeben, die in Afghanistan mit der Bundeswehr zusammenarbeiten, erkl&auml;rt der zust&auml;ndige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Burkhard Lischka:</p>
<p>Die Entwicklungspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion werfen Entwicklungsminister Dirk Niebel vor, den zivilen Aufbau Afghanistans nachhaltig zu behindern. Sein Vorhaben, nur noch solche Hilfsorganisationen zu unterst&uuml;tzen, die k&uuml;nftig mit der Bundeswehr kooperieren, wird zu Recht durch alle Hilfsorganisationen von Caritas bis VENRO abgelehnt. Wenn die Hilfsorganisationen in diesem Zusammenhang jetzt sogar von Erpressung und N&ouml;tigung sprechen, zeigt das, wie viel Porzellan Herr Niebel in den vergangenen Monaten in der Entwicklungspolitik zerschlagen hat.</p>
<p>Die Aufstockung der Mittel f&uuml;r die Entwicklungszusammenarbeit ist dringend notwendig, um die Sicherheitslage in Afghanistan dauerhaft zu verbessern. Dabei kommt es bei der Umsetzung von Projekten entscheidend auf die zum Teil jahrzehntelangen Erfahrungen und Kontakte der mit den lokalen Gegebenheiten bestens vertrauten Hilfsorganisationen an. Deren Kenntnisse und das Vertrauen, das den Helfern entgegengebracht wird, sind ein Schatz, den Herr Niebel offensichtlich achtlos beiseite schiebt. Er behindert damit den zivilen Aufbau Afghanistans.</p>
<p>Die SPD-Entwicklungspolitiker verweisen darauf, dass gerade die milit&auml;rische Unabh&auml;ngigkeit der in Afghanistan t&auml;tigen Nichtregierungsorganisationen dazu gef&uuml;hrt hat, dass diese auch in Regionen t&auml;tig sind, in denen die Sicherheitslage schwierig ist. Diesen unsch&auml;tzbaren Vorteil setzt Niebel jetzt aufs Spiel.</p>
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		<title>Burkhard Lischka mit Entwicklungsminister Niebel in Israel</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2010/06/burkhard-lischka-mit-entwicklungsminister-niebel-in-israel/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse-Echo]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Tagesschau vom 21.06.2010 Entwicklungsminister Niebel ist ver&#228;rgert &#252;ber die Weigerung Israels, ihn in den Gazastreifen reisen zu lassen. &#8230; Die mitgereisten Oppositionspolitiker stellen sich demonstrativ geschlossen hinter den FDP-Minister. Auch SPD-Mann Burkhard Lischka h&#228;lt die Haltung Israels f&#252;r falsch. Sollte das Verhalten der israelische Regierung dazu f&#252;hren, dass sich die humanit&#228;re Lage im Gazastreifen weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tagesschau vom 21.06.2010</strong><br />
Entwicklungsminister Niebel ist ver&auml;rgert &uuml;ber die Weigerung Israels, ihn in den Gazastreifen reisen zu lassen. &#8230; Die mitgereisten Oppositionspolitiker stellen sich demonstrativ geschlossen hinter den FDP-Minister. Auch SPD-Mann Burkhard Lischka h&auml;lt die Haltung Israels f&uuml;r falsch. Sollte das Verhalten der israelische Regierung dazu f&uuml;hren, dass sich die humanit&auml;re Lage im Gazastreifen weiter verschlechtere, f&uuml;hre das zu einem Zulauf f&uuml;r die Radikalen, was ein Ende des Friedensprozesses bedeuten k&ouml;nnte.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/niebel158.html" target="_blank">Hier finden Sie den vollst&auml;ndigen Artikel »</a></p>
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		</item>
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		<title>Presse-Echo: &#8220;Kein Geld f&#252;r Uganda?&#8221;</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2009/12/presse-echo-kein-geld-fuer-uganda/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 12:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presse-Echo]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[timm.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung will die Entwicklungshilfe f&#252;r Uganda &#252;berdenken, falls das Land wirklich die Todesstrafe f&#252;r Schwule beschlie&#223;t. Das schreibt das Ministerium in der Antwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Burkhard Lischka, SPD, die TIMM TODAY vorliegt. Mehr auf timm.de &#187;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung will die Entwicklungshilfe f&uuml;r Uganda &uuml;berdenken, falls das Land wirklich die Todesstrafe f&uuml;r Schwule beschlie&szlig;t. Das schreibt das Ministerium in der Antwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Burkhard Lischka, SPD, die TIMM TODAY vorliegt.</p>
<p><a href="http://www.timm.de/channels/category/3073?blogPostingId=b%3A12313a00a4e1%3A47aee5b00c1c0%3A5070f" target="_blank">Mehr auf timm.de &raquo;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede im Bundestag: Menschenrechte als Kompass</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2009/12/2-rede-im-deutschen-bundestag/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 15:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundestagsreden]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

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		<description><![CDATA[Redebeitrag von Burkhard Lischka (SPD) am 17.12.2009 um 17:25 Uhr (12. Sitzung, TOP 9: Menschenrechte) im Deutschen Bundestag Die Rede zum Nachlesen aus dem Protokoll des Deutschen Bundestages: Burkhard Lischka (SPD): Frau Pr&#228;sidentin! Meine Damen und Herren! W&#228;hrend ich diese Debatte verfolge, dr&#228;ngt sich mir zwangsl&#228;ufig die Frage auf: Ist es denn so schwer, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" width="520" height="330" id="showIt" style="width: 520px; height: 330px;"><param name="movie" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf"/><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=431797$singleton=true$forcedWidth=520$forcedHeight=300$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /></object></p>
<p>Redebeitrag von Burkhard Lischka (SPD) am 17.12.2009 um 17:25 Uhr (12. Sitzung, TOP 9: Menschenrechte) im Deutschen Bundestag</p>
<p><strong>Die Rede zum Nachlesen<br />
aus dem Protokoll des Deutschen Bundestages:</strong></p>
<p>Burkhard Lischka (SPD):<br />
Frau Pr&auml;sidentin! Meine Damen und Herren! W&auml;hrend ich diese Debatte verfolge, dr&auml;ngt sich mir zwangsl&auml;ufig die Frage auf: Ist es denn so schwer, sich gemeinsam hinter einem Ziel zu versammeln? Die Einhaltung der Menschenrechte ist auch in Zukunft die Messlatte der deutschen Entwicklungspolitik. Darum geht es uns in unserem Antrag, der heute zur Abstimmung steht. Wirkt Entwicklungshilfe? Sie wissen, diese Frage wird teilweise sehr heftig diskutiert. Entwicklungshilfe wirkt vor allen Dingen dort gut, wo sie zum einen gute Regierungsf&uuml;hrung unterst&uuml;tzen kann und wo sie sich zum anderen auf gute Regierungsf&uuml;hrung st&uuml;tzen kann. Auf Dauer kann kein Entwicklungsprojekt besser sein als die Rahmenbedingungen, in die es eingebettet ist. Wenn Menschenrechte, wenn Freiheitsrechte mit F&uuml;&szlig;en getreten werden, dann kann Entwicklungspolitik langfristig nicht zu positiven Ergebnissen f&uuml;hren.</p>
<p>(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der LINKEN) </p>
<p>Wenn Menschen beispielsweise zum Abbau von Bodensch&auml;tzen von den L&auml;ndereien vertrieben werden, die ihre Lebensgrundlage bilden, dann kann sich Entwicklungspolitik m&uuml;hen, wie sie will: Sie wird St&uuml;ckwerk bleiben. Sie wird nicht nachhaltig dazu beitragen k&ouml;nnen, dass sich die Lebenssituation der Betroffenen verbessert. Erfolgreiche Entwicklungspolitik ist auf m&uuml;ndige Betroffene angewiesen, auf Akteure, die ihre eigene Entwicklung mitgestalten k&ouml;nnen; denn solche Akteure vor Ort wissen am besten, wo angesetzt werden muss, damit sich ihre Situation verbessert. Weil das so ist, sind die Menschenrechte auch in der Entwicklungspolitik das A und O.</p>
<p>F&uuml;r einen Analphabeten und einen hungernden Menschen ist beispielsweise die Pressefreiheit zun&auml;chst kein prim&auml;res und existenzielles Grundrecht. Dennoch l&auml;sst sich belegen, dass es in Staaten, in denen es Pressefreiheit gibt, seltener zu schweren Hungersn&ouml;ten kommt.</p>
<p>Wo jede Form &ouml;ffentlicher Kritik fehlt, haben die Herrschenden nicht zu bef&uuml;rchten, dass sie die Konsequenzen f&uuml;r ihr Versagen bei der Verhinderung von Hungersn&ouml;ten tragen m&uuml;ssen. Das ist der Zusammenhang, um den es heute ebenfalls geht. Nach wie vor gilt: Armut und Verletzung von Menschenrechten sind zwar zwei Farben, aber in ein und demselben Bild.</p>
<p>(Beifall bei der SPD)</p>
<p>Weltweit leiden 3 Milliarden Menschen unter bitterster Armut und m&uuml;ssen mit weniger als 2 US-Dollar pro Tag ums &Uuml;berleben k&auml;mpfen. 4 Milliarden Menschen, das sind zwei Drittel der Menschheit, haben keinen Zugang zur Justiz. Zwischen diesen Zahlen bestehen Zusammenh&auml;nge: Wer tagt&auml;glich ums &Uuml;berleben k&auml;mpft, wer nicht lesen und schreiben kann, dem wird es schwerfallen, seine Rechte einzuklagen und sein Leben in Not zu &uuml;berwinden. Andersherum ist Armut h&auml;ufig die Folge von Diskriminierung, eines ungerechten Zugangs zu Ressourcen und das Ergebnis einer ungerechten Verteilung. Insofern ist Armut vielerorts gleichzeitig Ursache und Folge von Menschenrechtsverletzungen. Das hei&szlig;t aber auch: Armut ist kein Schicksal, sondern von Menschen gemacht. Sie ist h&auml;ufig die Folge eklatanter Menschenrechtsverletzungen. Dagegen kann man etwas tun. Dagegen wollen wir etwas tun. Deshalb haben wir einen entsprechenden Antrag vorgelegt.</p>
<p>(Beifall bei der SPD)</p>
<p>F&uuml;r uns Sozialdemokraten muss Entwicklungszusammenarbeit deshalb immer wieder versuchen, Auswege aus politischer, wirtschaftlicher und sozialer Unterdr&uuml;ckung zu er&ouml;ffnen. Sie muss dazu dienen, Hunger zu bek&auml;mpfen, aber auch Ausbeutung und Ressourcenzerst&ouml;rung. Sie muss Freiheits- und B&uuml;rgerrechte unterst&uuml;tzen. Sie muss soziale Mindestnormen und soziale Gerechtigkeit einfordern. Menschenrechtspolitik bedeutet aber auch, au&szlig;erhalb der Entwicklungspolitik diese Ziele zu verfolgen. Fortschritte in Entwicklungsl&auml;ndern sind sehr h&auml;ufig auch von &auml;u&szlig;eren Faktoren abh&auml;ngig, wie beispielsweise einer fairen Weltwirtschaft. Hier tragen die gro&szlig;en Industriel&auml;nder eine besondere Verantwortung, weil sie die internationalen Spielregeln ma&szlig;geblich bestimmen. Entwicklungspartnerschaft darf sich aber nicht dann in Wohlgefallen aufl&ouml;sen, wenn die Eigeninteressen der Industriel&auml;nder tangiert sind. Hier sollten Chancengleichheit und Fairness unser Kompass sein. Ich hoffe, dass die Koordinaten dieser Politik nicht durcheinandergeraten, wenn in Zukunft die Au&szlig;enwirtschaftsf&ouml;rderung nach dem Willen der Koalition st&auml;rker das Ma&szlig; der Dinge auch in der Entwicklungspolitik ist; denn wo Au&szlig;enwirtschaftsf&ouml;rderung und Entwicklungspolitik miteinander verquickt werden, da k&ouml;nnen Menschenrechte sehr schnell ins Hintertreffen geraten. Das ist unsere gro&szlig;e Sorge.</p>
<p>(Beifall bei der SPD)</p>
<p>Hinter Erreichtes sollten wir nicht zur&uuml;ckfallen. Deshalb appelliere ich an die Bundesregierung, insbesondere an den zust&auml;ndigen Minister Niebel: Setzen Sie den Aktionsplan f&uuml;r Menschenrechte, der bis zum Jahr 2010 G&uuml;ltigkeit hat, ohne Wenn und Aber um und entwickeln Sie einen Folgeplan! Das sind Sie den vielen Millionen Menschen, die hungern und unter Menschenrechtsverletzungen leiden, schuldig.</p>
<p>Danke sch&ouml;n.<br />
(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN)</p>
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		<title>SPD fordert Menschenrechtsansatz bei Entwicklungszusammenarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 13:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich der heutigen Menschenrechtsdebatte im Bundestag erkl&#228;ren der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christoph Str&#228;sser und der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka: Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die neue Bundesregierung auf, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit weiterhin an menschenrechtlichen Standards zu orientieren. Die Sorge ist gro&#223;, dass durch die geplante Verquickung von Au&#223;enwirtschaftsf&#246;rderung und Entwicklungspolitik die Menschenrechte ins Hintertreffen geraten k&#246;nnten. International [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anl&auml;sslich der heutigen Menschenrechtsdebatte im Bundestag erkl&auml;ren der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christoph Str&auml;sser und der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka:</strong></p>
<p>Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die neue Bundesregierung auf, die deutsche Entwicklungszusammenarbeit weiterhin an menschenrechtlichen Standards zu orientieren. Die Sorge ist gro&szlig;, dass durch die geplante Verquickung von Au&szlig;enwirtschaftsf&ouml;rderung und Entwicklungspolitik die Menschenrechte ins Hintertreffen geraten k&ouml;nnten.</p>
<p>International werden Menschenrechts- und Entwicklungspolitik konzeptionell immer enger miteinander verkn&uuml;pft. Ihr gemeinsames Ziel ist eine gerechte Ordnung, in der Menschen ein Leben in W&uuml;rde f&uuml;hren k&ouml;nnen. Auch in Deutschland wurde dieser Politikansatz aufgegriffen. Zwei &#8220;Entwicklungspolitische Aktionspl&auml;ne f&uuml;r die Menschenrechte&#8221; beschreiben die Ma&szlig;nahmen zur Umsetzung der Menschenrechte und zur F&ouml;rderung menschenrechtlicher Prinzipien in der Entwicklungszusammenarbeit, wie zum Beispiel Empowerment, Partizipation und Nichtdiskriminierung.</p>
<p>Viele Empf&auml;ngerl&auml;nder haben die grundlegenden Menschenrechtskonventionen ratifiziert und sind zur Umsetzung verpflichtet. Die Bev&ouml;lkerung dieser Staaten hat einen Anspruch darauf, dass der Staat die Rechte umsetzt und Rechenschaft dar&uuml;ber abgibt. Hier liegt das gro&szlig;e emanzipatorische Potential des Menschenrechtsansatzes: Aus benachteiligten Menschen werden Rechtstr&auml;ger, die ihre legitimen Anspr&uuml;che einfordern. Eine wichtige Rolle k&ouml;nnen dabei lokale Menschenrechtsorganisationen und andere zivilgesellschaftliche Organisationen spielen, die deshalb gest&auml;rkt werden sollten.</p>
<p>Auch die Geberl&auml;nder sind an ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen gebunden, sei es in der staatlichen und nicht-staatlichen Entwicklungszusammenarbeit, sei es bei den entwicklungspolitisch relevanten Aktivit&auml;ten der Privatwirtschaft. Dies betrifft auch die Landwirtschaft. So kann zum Beispiel der Export subventionierter Agrarprodukte aus der EU in Entwicklungsl&auml;nder lokale Produzenten ruinieren und auf diese Weise das Recht auf Nahrung verletzen. Um solche Fehlentwicklungen zu vermeiden, m&uuml;ssen entwicklungs- und wirtschaftspolitische Ma&szlig;nahmen aus menschenrechtlicher Sicht &uuml;berpr&uuml;ft werden.</p>
<p>In der heutigen Menschenrechtsdebatte fordert die SPD-Fraktion die Bundesregierung deshalb auf, die Verwirklichung der Menschenrechte als entwicklungspolitische Querschnittsaufgabe beizubehalten, den noch bis 2010 g&uuml;ltigen Aktionsplan weiter umzusetzen und einen fortentwickelten Folgeplan vorzulegen. Da Armut h&auml;ufig das Ergebnis von Menschenrechtsverletzungen ist, fordert die SPD weiterhin die Umsetzung der Milleniums-Entwicklungsziele, deren Schwerpunkt Armutsbek&auml;mpfung ist. In diesem Kontext ist die Steigerung der ODA-Quote auf 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis zum Jahr 2015 unverzichtbar.</p>
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