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	<title>Burkhard Lischka, MdB &#187; Afghanistan</title>
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	<description>SPD-Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis 70 - Magdeburg, Schönebeck, Barby, Bördeland  und Calbe (Saale)</description>
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		<title>R&#252;ckblick: Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung &#8211; Wohin steuert Afghanistan?“</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 15:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich-Ebert-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierte Burkhard Lischka am 05. Mai 2011 im Maritim Hotel Magdeburg mit Afghanistans Botschafter Prof. Dr. Rahman Ashraf, dem Konfliktforscher Prof. Dr. Michael Daxner und Robert Lindner, Mittarbeiter beim Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen. Vor allem die nachhaltige Stabilisierung des politischen Systems und der wirtschaftliche Aufbau in Afghanistan, sowie die Erwartungshaltung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/fes-afghanistan.jpg" class="shutterset_" title="5. Mai 2011 - Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung - Wohin steuert Afghanistan?“ - v.l.n.r.: Robert Lindner, Burkhard Lischka, Prof. Dr. Rahman Ashraf (afghanischer Botschafter), Bj&ouml;rn Kulp "><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/thumbs/thumbs_fes-afghanistan.jpg" alt="5. Mai 2011 - Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung - Wohin steuert Afghanistan?“ - v.l.n.r.: Robert Lindner, Burkhard Lischka, Prof. Dr. Rahman Ashraf (afghanischer Botschafter), Bj&ouml;rn Kulp" width="150" height="113" /></a>Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierte Burkhard Lischka am  05. Mai 2011 im Maritim Hotel Magdeburg mit Afghanistans Botschafter Prof. Dr. Rahman Ashraf, dem Konfliktforscher Prof. Dr. Michael Daxner und Robert Lindner, Mittarbeiter beim Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen.</p>
<p>Vor allem die nachhaltige Stabilisierung des politischen Systems und der wirtschaftliche Aufbau in Afghanistan, sowie die Erwartungshaltung der Afghanen gegen&uuml;ber Deutschland standen im Mittelpunkt der Diskussion. Vieles hat sich in den letzten Jahren verbessert – zufriedenstellend ist die Situation Afghanistan  keineswegs. Der zivile Aufbau, und damit verbunden auch die Etablierung neuer Strukturen wie z.B. der Polizei, verl&auml;uft langsamer als geplant.</p>
<p>Botschafter Prof. Dr. Ashraf bat um Geduld angesichts des langwierigen Demokratisierungsprozesses in Afghanistan. 23 Jahre B&uuml;rgerkrieg und Taliban-Herrschaft k&ouml;nnen nicht kurzfristig &uuml;berwunden werden. Deshalb gibt es keine einfache und keine rasche L&ouml;sung. Afghanistan ben&ouml;tigt weiterhin Hilfe, um eine Stabilisierung und den Wiederaufbau des Landes erreichen zu k&ouml;nnen. Teil des deutschen Engagement muss es sein, in den Nachbarstaaten Afghanistans Kooperationspartner zu identifizieren und kooperative Partnerschaften zu st&auml;rken, die den Wiederaufbauprozess mit vorantreiben.</p>
<p>Viele Hoffnungen, die weite Teile der afghanischen Bev&ouml;lkerung mit dem Beginn des Einsatzes verkn&uuml;pft hatten, wurden entt&auml;uscht. Ohne die Unterst&uuml;tzung und den R&uuml;ckhalt in der afghanischen Bev&ouml;lkerung kann die Etablierung tragf&auml;higer Strukturen nicht erfolgreich sein. Dabei brauchen wir eine Evaluation und fachkundige Analyse unseres Einsatzes in Afghanistan, den die Bundesregierung bisher jedoch verweigert hat. Das bedeutet auch, dass wir mit der &Uuml;bergabe der Sicherheitsverantwortung an die Afghanen bis zum Jahr 2014 ernst machen m&uuml;ssen.</p>
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		<title>05.05.2011: FES-Veranstaltung zu Perspektiven Afghanistans</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 14:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich-Ebert-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburg]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[„Chaos oder Stabilit&#228;t – wohin steuert Afghanistan?“ Afghanistan ist seit vielen Jahrzehnten ein Brandherd in Zentralasien &#8211; in Deutschland steht es sp&#228;testens seit dem Beginn der Beteiligung der Bundeswehr im Rahmen des ISAF-Mandats im Zentrum des &#246;ffentlichen Interesses. Ziele des Engagements am Hindukusch sind die Stabilisierung des politischen Systems und der wirtschaftliche Aufbau des Landes. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Chaos oder Stabilit&auml;t – wohin steuert Afghanistan?“</strong><br />
Afghanistan ist seit vielen Jahrzehnten ein Brandherd in Zentralasien &#8211; in Deutschland steht es sp&auml;testens seit dem Beginn der Beteiligung der Bundeswehr im Rahmen des ISAF-Mandats im Zentrum des &ouml;ffentlichen Interesses. Ziele des Engagements am Hindukusch sind die Stabilisierung des politischen Systems und der wirtschaftliche Aufbau des Landes. Vieles hat sich in den letzten Jahren verbessert, von einer zufriedenstellenden Situation ist Afghanistan jedoch noch weit entfernt. Der zivile Aufbau, und damit verbunden auch die Etablierung neuer Strukturen wie z.B. der Polizei verl&auml;uft schleppender als zu Beginn des Einsatzes gedacht. Fortschritte k&ouml;nnen dabei nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Afghanen und der internationalen Staatengemeinschaft erzielt werden. Ohne Unterst&uuml;tzung und R&uuml;ckhalt in der afghanischen Bev&ouml;lkerung kann die Etablierung tragf&auml;higer Strukturen nicht erfolgreich sein.</p>
<p>Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutiert Burkhard Lischka am Donnerstag, den 05. Mai 2011 mit hochrangigen G&auml;sten &uuml;ber die Fragen:</p>
<ul>
<li>Wie kann der Aufbau Afghanistans aus Sicht der Afghanen nachhaltig realisiert werden?</li>
<li> Wie sieht die Erwartungshaltung der Afghanen gegen&uuml;ber Deutschland oder auch der internationalen Staatengemeinschaft aus?</li>
<li> Welche Ziele k&ouml;nnen im Hinblick auf sicherheitspolitische Fragestellungen von den verschiedenen Akteuren formuliert werden?</li>
</ul>
<p><strong>Auf dem Podium sitzen:</strong></p>
<ul>
<li>Prof. Dr. Rahman Ashraf, Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin</li>
<li>Burkhard Lischka, MdB, Magdeburg</li>
<li>Prof. Dr. Michael Daxner, Konfliktforscher, Freie Universit&auml;t Berlin</li>
<li>Robert Lindner, VENRO &#8211; Arbeitsgruppe Afghanistan, Berlin</li>
</ul>
<p><strong>Die Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung findet statt:</strong><br />
am Donnerstag, 05. Mai 2011<br />
18.00 – 20.30 Uhr</p>
<p>Maritim Hotel Magdeburg,<br />
Otto-von-Guericke-Stra&szlig;e 87<br />
39104 Magdeburg.</p>
<p><a href="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/uploads/2011/04/Einladung_FES_Afghanistan_MD.pdf" >Einladungsflyer zur FES-Veranstaltung als pdf-Datei herunterladen (498 kb)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rede im Bundestag zur St&#228;rkung der humanit&#228;ren Lage in Afghanistan</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2011/04/rede-im-bundestag-zur-staerkung-der-humanitaeren-lage-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 11:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsreden]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Protokoll gegebene Reden zum TOP 13.a: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (19. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Burkhard Lischka, Karin Roth (Esslingen), Dr. Sascha Raabe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD St&#228;rkung der humanit&#228;ren Lage in Afghanistan und der partnerschaftlichen Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Protokoll gegebene Reden zum TOP 13.a: Beratung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (19. Ausschuss) zu dem Antrag der Abgeordneten Burkhard Lischka, Karin Roth (Esslingen), Dr. Sascha Raabe, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD</p>
<p><strong>St&auml;rkung der humanit&auml;ren Lage in Afghanistan und der partnerschaftlichen Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen</strong></p>
<p>Wir befassen uns heute mit einem Antrag, den wir als SPD-Bundestagsfraktion bereits vor zehn Monaten in den Deutschen Bundestag eingebracht haben. Der zivile Aufbau Afghanistans, Gesundheit, Bildung, Besch&auml;ftigung, Lebensperspektiven, Menschen- und Frauenrechte, all das thematisiert dieser Antrag. Und wir wissen: All das sind Schl&uuml;sselbegriffe, wenn es um die Zukunft Afghanistans geht. Es waren Schl&uuml;sselbegriffe vor knapp einem Jahr, als wir diesen Antrag gestellt haben, und sie sind es bis heute geblieben. </p>
<p>Ja, es gibt Fortschritte in Afghanistan: bei der Infrastruktur, in der Bildung, bei der Gesundheitsversorgung. Aber wir treten eben auch in vielen Bereichen seit Jahren auf der Stelle. Und – wer wollte das leugnen? – es gibt auch R&uuml;ckschritte. </p>
<p>Herr Niebel, als Sie vor einigen Wochen hier im Deutschen Bundestag eine Regierungserkl&auml;rung zu Afghanistan abgegeben haben, da sagten Sie: „Wer heute an den Hindukusch kommt, der sieht: Die Kinder lassen wieder Drachen steigen.“ Die Lebensfreude fasse wieder Fu&szlig; in Afghanistan, meinten Sie. </p>
<p>Ich wei&szlig; nicht, Herr Niebel, was Sie gedacht haben, als vor wenigen Tagen sieben UN-Mitarbeiter in Mazari- Scharif gelyncht wurden, als ein deutscher Entwicklungshelfer Ende des vergangenen Jahres bei seiner Arbeit get&ouml;tet wurde. Ich wei&szlig; nicht, was Sie empfunden haben, als wir vor einigen Wochen erfahren mussten, dass im vergangenen Jahr fast 3 000 Zivilisten – mehr als je zuvor – in Afghanistan ums Leben gekommen sind. Mit „einer Fu&szlig; fassenden Lebensfreude“ hat all das sicherlich nichts zu tun. </p>
<p>Herr Niebel, ich werfe Ihnen nicht vor, dass Sie auch auf die Fortschritte, die wir in Afghanistan haben, verweisen. Nochmals: Ja, die gibt es. Ich verlange aber von Ihnen als verantwortlicher Minister, dass Sie schonungslos und offen auch die Probleme und die R&uuml;ckschritte benennen, mit denen wir es auch in Afghanistan zu tun haben, und dass Sie Strategien und Konzepte entwickeln und hier im Deutschen Bundestag vorlegen, wie wir diese Probleme &uuml;berwinden k&ouml;nnen. Das ist Ihre Aufgabe als zust&auml;ndiger Minister, Herr Niebel. Und da sind Sie in der Vergangenheit leider vieles, vieles schuldig geblieben. Wo ist Ihre zukunftsfeste Strategie, Herr Niebel? Ich sehe sie nicht. </p>
<p>Zehn Jahre nach Beginn des Einsatzes wissen wir: Viele Hoffnungen, die weite Teile der afghanischen Bev&ouml;lkerung mit dem Beginn des Einsatzes verkn&uuml;pft hatten, wurden entt&auml;uscht. Die anf&auml;ngliche Begeisterung ist viel zu oft inzwischen umgeschlagen in Frustration, Ablehnung, teilweise sogar offene Feindschaft. Woran liegt das? Was f&uuml;r Fehler haben wir in der Vergangenheit gemacht? Wie k&ouml;nnen wir aus diesen Fehlern f&uuml;r die Zukunft lernen? Welche Ma&szlig;nahmen und Projekte haben sich demgegen&uuml;ber als erfolgreich herausgestellt? Wie k&ouml;nnen wir diese Ans&auml;tze verst&auml;rken und ausbauen? </p>
<p>Die Beantwortung dieser Fragen ist entscheidend, wenn wir mithelfen wollen, dass die Menschen in Afghanistan wieder Perspektiven f&uuml;r sich und ihre Kinder sehen sollen, wenn sie wieder Hoffnung sch&ouml;pfen sollen, wenn sie an ihre Zukunft denken. </p>
<p>Deshalb brauchen wir eine unabh&auml;ngige und fachkundige Analyse und Evaluation unseres bisherigen Engagements. Das aber verweigern Sie bis zum heutigen Tag. Das werden Sie auch heute Abend wieder verweigern, wenn Sie unseren Antrag ablehnen, der genau dies einfordert. Angesichts der R&uuml;ckschl&auml;ge und der Probleme, die wir in Afghanistan haben, ist das unverst&auml;ndlich. Und ich sage deutlich: Es ist auch politisch verantwortungslos. </p>
<p>Politisch verantwortungslos ist es auch, Herr Niebel, wenn Sie jetzt immer noch einfordern, die in Afghanistan t&auml;tigen Hilfsorganisationen m&uuml;ssten n&auml;her an das Milit&auml;r heranr&uuml;cken und w&uuml;rden nur dann unterst&uuml;tzt, wenn sie mit dem Milit&auml;r zusammenarbeiten. Wissen Sie, Herr Niebel, ich habe &uuml;berhaupt nichts dagegen, wenn eine Organisation aus freien St&uuml;cken f&uuml;r sich die Entscheidung trifft, mit dem Milit&auml;r zu kooperieren. Ich habe aber etwas dagegen, wenn Sie auch alle anderen Organisationen in dieses Korsett zwingen wollen, selbst dann, wenn diese sagen: Das gef&auml;hrdet unsere Projekte. Das gef&auml;hrdet unsere Mitarbeitet. Das gef&auml;hrdet diejenigen Afghanen, die bei uns Hilfe suchen. – Und wenn Sie dann Hilfsorganisationen, die ihre Sorge &ouml;ffentlich machen, auch noch Desinformation vorwerfen, dann ist das ein starkes St&uuml;ck. </p>
<p>Desinformation, Herr Niebel, ist es, wenn Sie dieser Tage im Tagesspiegel behaupten, Hilfsorganisationen, die fr&uuml;hzeitig &uuml;ber milit&auml;rische Operationen informiert seien, k&ouml;nnten ihre Planungen darauf einstellen und dann schneller in Gebieten t&auml;tig werden, in denen vorher Kampfhandlungen stattgefunden haben. So aber funktioniert Entwicklungshilfe nicht, Herr Niebel, weil die Hilfsorganisationen gerade dann als Partei eines B&uuml;rgerkrieges wahrgenommen werden und nicht als neutrale, unabh&auml;ngige Helfer. Ihr Vorhaben, die Hilfsorganisationen unter ein sicherheitspolitisches Primat zu stellen, ist falsch, Herr Niebel. Deshalb geben Sie es auf! </p>
<p>Wenn ein Antrag wie dieser fast ein Jahr durch die Gremien des Deutschen Bundestags unterwegs ist, dann kann zweierlei passieren: </p>
<p>Erste M&ouml;glichkeit: Der Antrag setzt Staub an. Oder, zweite M&ouml;glichkeit: Er kann – quasi unfreiwillig – sehr deutlich machen, wie lange eine Sache schon im Argen liegt. So wie hier, wo Sie seit einem Jahr versuchen, unabh&auml;ngige Hilfsorganisationen in eine politische und milit&auml;rische Gesamtstrategie einzubinden. Nur, Herr Niebel: Das ist gef&auml;hrlich. Denn die Hilfsorganisationen werden auch dann noch auf Jahre und Jahrzehnte in Afghanistan arbeiten, wenn sich die Milit&auml;rs l&auml;ngst zur&uuml;ckgezogen haben. Aber sie sind dann darauf angewiesen, dass ihre Arbeit in puncto Glaubw&uuml;rdigkeit und Unabh&auml;ngigkeit nicht vorher diskreditiert wurde. </p>
<p>Deshalb: H&ouml;ren Sie auf mit dieser Politik! Sie beschwert und behindert den Aufbau Afghanistans &uuml;ber 2014 hinaus, also in einer Zeit, wo Sie keine Verantwortung mehr tragen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Diskussion mit dem afghanischen Botschafter in der Burger Clausewitz-Kaserne</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 10:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Burg]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten &#252;ber den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation &#252;bernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis M&#228;rz im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/clausewitz-kaserne-burg/clausewitz-kaserne-burg-01.jpg" class="shutterset_" title="Diskussion mit dem afghanischen Botschafter in der Burger Clausewitz-Kaserne"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/clausewitz-kaserne-burg/thumbs/thumbs_clausewitz-kaserne-burg-01.jpg" alt="Diskussion mit dem afghanischen Botschafter in der Burger Clausewitz-Kaserne" width="150" height="113" /></a>Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten &uuml;ber den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation &uuml;bernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis M&auml;rz im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert und stellten dort die Versorgung von 5000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten sicher.</p>

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								<img title="Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten über den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation übernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis März im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert und stellten dort die Versorgung von 5000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten sicher." alt="Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten über den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation übernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis März im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert und stellten dort die Versorgung von 5000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten sicher." src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/clausewitz-kaserne-burg/thumbs/thumbs_clausewitz-kaserne-burg-01.jpg" width="150" height="113" />
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								<img title="Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten über den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation übernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis März im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert und stellten dort die Versorgung von 5000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten sicher." alt="Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten über den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation übernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis März im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert und stellten dort die Versorgung von 5000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten sicher." src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/clausewitz-kaserne-burg/thumbs/thumbs_clausewitz-kaserne-burg-05.jpg" width="150" height="113" />
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								<img title="Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten über den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation übernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis März im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert und stellten dort die Versorgung von 5000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten sicher." alt="Der Botschafter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin, Prof. Dr. Abdul Rahman Ashraf, und MdB Burkhard Lischka haben in der Burger Clausewitz-Kaserne mit Soldatinnen und Soldaten über den deutschen Einsatz in Afghanistan diskutiert. Die Moderation übernahm Volksstimme-Chefreporter Bernd Kaufholz. Die Soldatinnen und Soldaten des Logistikregiments 17 waren bis März im Camp Marmal in Masar-i-Sharif stationiert und stellten dort die Versorgung von 5000 in Afghanistan stationierten deutschen Soldaten sicher." src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/clausewitz-kaserne-burg/thumbs/thumbs_clausewitz-kaserne-burg-06.jpg" width="150" height="113" />
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		<title>Rede im Bundestag zur Regierungserkl&#228;rung zum Aufbau in Afghanistan</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2011/01/rede-im-bundestag-zur-regierungserklaerung-zum-aufbau-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 13:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsreden]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Redebeitrag von Burkhard Lischka (SPD) am 21.01.2011 um 10:25 Uhr (85. Sitzung, TOP 21) im Deutschen Bundestag Die Rede zum Nachlesen aus dem Protokoll des Deutschen Bundestages: Burkhard Lischka (SPD): Herr Pr&#228;sident! Meine Damen und Herren! Auch wenn sich jetzt allm&#228;hlich die Regierungsbank anscheinend wieder f&#252;llt, muss ich sagen, dass ich entt&#228;uscht bin, dass die [...]]]></description>
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<p>Redebeitrag von Burkhard Lischka (SPD) am 21.01.2011 um 10:25 Uhr (85. Sitzung, TOP 21) im Deutschen Bundestag</p>
<p><strong>Die Rede zum Nachlesen<br />
aus dem Protokoll des Deutschen Bundestages:</strong></p>
<p>Burkhard Lischka (SPD):<br />
Herr Pr&auml;sident! Meine Damen und Herren! Auch wenn sich jetzt allm&auml;hlich die Regierungsbank anscheinend wieder f&uuml;llt, muss ich sagen, dass ich entt&auml;uscht bin, dass die Regierungsbank lange Zeit w&auml;hrend der Debatte ziemlich verwaist gewesen ist. Vor allem hat &#8211; mit Ausnahme der ersten f&uuml;nf Minuten &#8211; ein Minister gefehlt, den ich sonst jeden Tag im Fernsehen sehe. Das zeigt, wo hier anscheinend die Priorit&auml;ten liegen und wo nicht.<br />
(Otto Fricke [FDP]: Der Tod von Soldaten hat auch gewisse Priorit&auml;ten!)<br />
Ich finde das bedauerlich.<br />
(Beifall bei der SPD &#8211; Zuruf von der CDU/ CSU: Wo ist Ihre Fraktionsf&uuml;hrung? Wo ist Herr Steinmeier? Wo ist Herr Gabriel?)</p>
<p>Es gibt in Afghanistan ein Sprichwort, mit dem sich die Menschen immer dann gegenseitig Mut machen, wenn sie vor scheinbar unl&ouml;sbaren Problemen stehen. Dieses Sprichwort besagt, dass selbst zum Gipfel des h&ouml;chsten Berges ein Weg f&uuml;hrt. Um in diesem Bild zu bleiben: Nach &uuml;ber neun Jahren Einsatz in Afghanistan stehen nicht nur die Afghanen, sondern auch wir mitten in einer riesigen Gebirgslandschaft zahlreicher und nach wie vor ungel&ouml;ster Probleme. Der Berggipfel ist nicht immer erkennbar. Obwohl vieles in der Vergangenheit in bester Absicht unternommen wurde, haben sich doch manche Wege im Nachhinein als falsch erwiesen. Viele Hoffnungen haben sich zerschlagen. Niemand von uns wei&szlig; mit Sicherheit, welch ein Afghanistan wir auf Dauer zur&uuml;cklassen, wenn wir uns in den n&auml;chsten Jahren milit&auml;risch zur&uuml;ckziehen.</p>
<p>Eine Erkenntnis zieht sich inzwischen durch jeden Debattenbeitrag, wenn wir &uuml;ber die Zukunft Afghanistans sprechen. Mit milit&auml;rischen Mitteln allein werden wir einen dauerhaften Frieden und Stabilit&auml;t in Afghanistan nicht hinbekommen. Ich kann an dieser Stelle nur das wiederholen, was wir Sozialdemokraten seit vielen Jahren immer wieder fordern und im Rahmen des Strategiewechsels unterst&uuml;tzen, n&auml;mlich dass wir von einer reinen Dominanz milit&auml;rischer Ziele weg m&uuml;ssen, hin zu einer dauerhaften und nachhaltigen Hilfsstrategie, die sich vor allen Dingen dem Aufbau staatlicher Institutionen widmet, zivilgesellschaftliche Strukturen st&auml;rkt und die Lebenssituation der Menschen ganz praktisch verbessert.</p>
<p>Kurz gesagt: Jetzt ist Entwicklungspolitik gefordert. Jetzt sind Sie als zust&auml;ndiger Minister gefordert, Herr Niebel. Nur, Herr Niebel, der Verantwortung, die damit verbunden ist, wird man doch nicht dadurch gerecht, dass man zuallererst damit beginnt &#8211; das ist jedenfalls Ihre Absicht -, denjenigen Hilfsorganisationen, die nicht bereit sind, mit dem Milit&auml;r in Afghanistan zu kooperieren, die Gelder zu streichen.<br />
(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/DIE GR&Uuml;NEN)</p>
<p>Diese t&ouml;richte Vorgabe, die Sie eben wieder verteidigt haben, zeigt doch nur, dass Sie bis heute nicht die Grundidee guter Entwicklungspolitik verstanden haben. Entwicklungspolitik muss immer und zuallererst nach den Bed&uuml;rfnissen der Menschen fragen und nicht danach, was milit&auml;risch n&uuml;tzlich erscheint. Eine Entwicklungspolitik, die sich stattdessen m&ouml;glicherweise zu einem verl&auml;ngerten Arm milit&auml;rischer Interessen macht, ist &#8211; daf&uuml;r gibt es unz&auml;hlige Beispiele &#8211; zum Scheitern verurteilt. Konsequent zu Ende gedacht, nimmt eine solche Politik sogar billigend in Kauf, dass viele Hilfsorganisationen, die sich zum Teil seit Jahrzehnten in Afghanistan engagieren, ihre Arbeit einstellen bzw. einstellen m&uuml;ssen und sich aus Afghanistan zur&uuml;ckziehen. Wenn aber die Helfer Afghanistan verlassen, Herr Niebel, dann ist dieses Land verloren. Deshalb sage ich Ihnen deutlich: Korrigieren Sie diese Politik. Sie ist falsch und stellt einen fatalen Irrweg dar.</p>
<p>(Beifall bei der SPD sowie des Abg. Hans-Christian Str&ouml;bele [B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN])</p>
<p>Herr Pr&auml;sident! Meine Damen und Herren! Wenn wir Sozialdemokraten gerade in diesen Tagen und Wochen immer wieder darauf dr&auml;ngen, in diesem Jahr mit dem Truppenabzug zu beginnen, dann ist das vor allen Dingen von der Erkenntnis getragen, dass f&uuml;r Sicherheit und Stabilit&auml;t in Afghanistan nur ein funktionsf&auml;higer und legitimer Staat sorgen kann und dass solche Staatlichkeit, jedenfalls nicht auf Dauer, durch ausl&auml;ndische Milit&auml;rkr&auml;fte ersetzt und erzwungen werden kann.</p>
<p>Es wird nicht gelingen, Afghanistan eine Chance f&uuml;r eine bessere Zukunft zu geben, wenn die Regierung Karzai nicht erhebliche und energische Anstrengungen unternimmt. Die Hauptaufgabe der afghanischen Regierung besteht jetzt darin, zwischen 2011 und 2014, wie verabredet, St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck die Sicherheitsverantwortung in Afghanistan zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>Mit der Ausbildung von inzwischen 150 000 afghanischen Soldaten und 113 000 Polizisten hat die internationale Staatengemeinschaft bis dato ihren Teil der Verabredung eingehalten und den Grundstein daf&uuml;r gelegt, dass wir in diesem Jahr auch tats&auml;chlich mit dem &Uuml;bergabeprozess beginnen k&ouml;nnen. Wer aber diesen &Uuml;bergabeprozess gleich zu Beginn schon wieder infrage stellt, indem er dar&uuml;ber nachdenkt, mit dem Truppenabzug auch sp&auml;ter zu beginnen, der findet sich irgendwann m&ouml;glicherweise im Chaos wieder, der l&auml;uft Gefahr, dass er einen unkoordinierten und &uuml;berst&uuml;rzten Abzug vornehmen muss. Denn eines steht aus meiner Sicht fest: 2014 werden sich die Kampfverb&auml;nde der internationalen Staaten aus Afghanistan verabschieden.</p>
<p>Deshalb habe ich &uuml;berhaupt kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r das Hickhack und die Kakofonie hinsichtlich des Abzugsbeginns, die wir in den vergangenen Wochen innerhalb dieser Bundesregierung zwischen Au&szlig;en- und Verteidigungsminister erlebt haben.<br />
(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/DIE GR&Uuml;NEN)</p>
<p>Diese Bundesregierung stand und steht nach wie vor in der Pflicht, deutlich zu sagen, wie sie Sicherheitsverantwortung an die Afghanen &uuml;bergeben und in welcher Form sie mit dem Abzug der deutschen Truppen am Hindukusch beginnen will.</p>
<p>Talkshows zur Selbstinszenierung vermeintlicher Kanzlerkandidaten k&ouml;nnen ein solches klares Wort &uuml;brigens nicht ersetzen.<br />
(Beifall bei der SPD)</p>
<p>Solche Inszenierungen helfen auch Afghanistan keinen Schritt weiter. Sie l&ouml;sen nicht eines der dortigen Probleme. Sie verbessern nicht die Lebensumst&auml;nde auch nur eines einzigen Afghanen. Sie bringen nicht einen deutschen Soldaten sicher nach Hause. Kurz gesagt: Solche Selbstinszenierungen sind &uuml;berfl&uuml;ssig wie ein Kropf.<br />
(Beifall bei der SPD und des Abg. J&uuml;rgen Trittin [B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN])</p>
<p>Deshalb zum Schluss noch ein Dank an Sie, Herr Niebel. Als Sie von der Frankfurter Rundschau vor einigen Wochen gefragt wurden, ob auch Sie &auml;hnliche Inszenierungen planen, haben Sie schlicht und einfach geantwortet:</p>
<p>Ich habe nicht vor, meine Frau nach Afghanistan mitzunehmen. &#8211; Ich hatte nach Ihren Eins&auml;tzen mit Milit&auml;rk&auml;ppi und verspiegelter Sonnenbrille schon Schlimmeres bef&uuml;rchtet. Zumindest f&uuml;r diese Aussage dann doch recht herzlichen Dank, Herr Niebel.<br />
(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/DIE GR&Uuml;NEN)</p>
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		<title>Rede im Bundestag zum Thema Afghanistan</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2010/12/rede-im-bundestag-zum-thema-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 10:59:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsreden]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

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		<description><![CDATA[Redebeitrag von Burkhard Lischka (SPD) am 16.12.2010 um 10:46 Uhr (81. Sitzung, TOP 4) im Deutschen Bundestag Die Rede zum Nachlesen aus dem Protokoll des Deutschen Bundestages: Burkhard Lischka (SPD): Herr Pr&#228;sident! Meine Damen und Herren! In einem haben Sie recht, Herr Au&#223;enminister: Der Aufbau eines funktionsf&#228;higen und stabilen afghanischen Staates erfordert einen umfassenden Ansatz, [...]]]></description>
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<p>Redebeitrag von Burkhard Lischka (SPD) am 16.12.2010 um 10:46 Uhr (81. Sitzung, TOP 4) im Deutschen Bundestag</p>
<p><strong>Die Rede zum Nachlesen<br />
aus dem Protokoll des Deutschen Bundestages:</strong></p>
<p>Burkhard Lischka (SPD):<br />
Herr Pr&auml;sident! Meine Damen und Herren! In einem haben Sie recht, Herr Au&szlig;enminister: Der Aufbau eines funktionsf&auml;higen und stabilen afghanischen Staates erfordert einen umfassenden Ansatz, mit der F&ouml;rderung der Sicherheit, aber auch der guten Regierungsf&uuml;hrung und Entwicklung. Nur, Herr Au&szlig;enminister, Sie ziehen daraus teilweise den falschen Schluss. Wenn Sie und Ihr Parteifreund und Kabinettskollege Dirk Niebel derzeit beispielsweise darangehen, in Afghanistan nur noch solche deutschen Hilfsorganisationen zu unterst&uuml;tzen, die im Norden des Landes t&auml;tig sind und bereit sind, dort mit dem Milit&auml;r zu kooperieren, dann sage ich Ihnen: Das ist ein falscher Schluss, den Sie ziehen.<br />
(Beifall bei der SPD)</p>
<p>Ein solcher Schluss behindert den Aufbau in Afghanistan und bef&ouml;rdert ihn nicht. Wer so vorgeht wie Sie, der verengt ziviles Engagement, der begrenzt es, und der besch&auml;digt es. Sie als Au&szlig;enminister waren es doch, der vor einigen Wochen h&ouml;chstpers&ouml;nlich den Geldhahn f&uuml;r ein Rechtsberatungsprojekt f&uuml;r afghanische Frauen zugedreht hat, das die K&ouml;lner Organisation Medica Mondiale in Herat, im Westen Afghanistans, seit vielen Jahren sehr erfolgreich betreibt.<br />
(Heidemarie Wieczorek-Zeul [SPD]: H&ouml;rt! H&ouml;rt!)</p>
<p>Nur weil Herat nicht im Verantwortungsbereich der Bundeswehr liegt, haben Sie den Geldhahn f&uuml;r dieses Projekt zugedreht. So gef&auml;hrden Sie die gute und erfolgreiche Arbeit einer deutschen Hilfsorganisation in Afghanistan.<br />
(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/DIE GR&Uuml;NEN)</p>
<p>Herr Au&szlig;enminister, wenn diese Hilfsorganisation nicht einen neuen Geldgeber in Form einer amerikanischen Stiftung gefunden h&auml;tte, dann w&auml;re dieses Projekt jetzt am Ende. Mit einer solchen Art von Politik, Herr Au&szlig;enminister, unterst&uuml;tzt man Afghanistan und die dort lebenden Menschen nicht, sondern man besch&auml;digt die Menschen und die Helfer, die sich in Afghanistan tagt&auml;glich um eine bessere Zukunft bem&uuml;hen. Das ist die bittere Kehrseite Ihrer Afghanistan-Politik.<br />
(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/DIE GR&Uuml;NEN)</p>
<p>Wenn der Aufbau in Afghanistan gelingen soll, dann sind wir gerade auf die zum Teil jahrzehntelangen Erfahrungen der Hilfsorganisationen mit den lokalen Gegebenheiten und ihre Kontakte angewiesen. Deren Kenntnisse und vor allen Dingen das Vertrauen, das den Helfern entgegengebracht wird, ist ein immenser Schatz, den wir beim Aufbau Afghanistans ben&ouml;tigen. Diesen Schatz schieben Sie aber offensichtlich arglos beiseite.</p>
<p>Wenn diese Hilfsorganisationen in den letzten Monaten wiederholt in der &Ouml;ffentlichkeit ge&auml;u&szlig;ert haben, sie w&uuml;rden von dieser Bundesregierung erpresst, dann zeigt das nur, welchen Scherbenhaufen Sie und Herr Niebel hier inzwischen angerichtet haben, einen Scherbenhaufen, f&uuml;r den Sie die politische Verantwortung tragen.<br />
(Beifall bei der SPD)</p>
<p>Meine Damen und Herren, nach der Lekt&uuml;re dieses Berichts lautet mein Hauptfazit: Wir m&uuml;ssen vor allen Dingen den Prozess der innerafghanischen Vers&ouml;hnung, insbesondere unter Einbeziehung der afghanischen Nachbarstaaten, unterst&uuml;tzen und bef&ouml;rdern. In der Debatte ist wiederholt gesagt worden: Dabei kommt Pakistan eine Schl&uuml;sselrolle zu.</p>
<p>Ich wei&szlig; nur nicht, Herr Au&szlig;enminister, ob das bei Ihnen schon so richtig angekommen ist. Ich h&auml;tte mir jedenfalls ein st&auml;rkeres Engagement von Ihrer Seite und deutlich mehr Aktivit&auml;ten dieser Bundesregierung zur Unterst&uuml;tzung dieses Friedensprozesses unter Einbeziehung der afghanischen Nachbarn gew&uuml;nscht. Die deutsche Au&szlig;enpolitik h&auml;tte eigentlich gerade in dieser Region Gewicht, Herr Minister. Nur, dieses Gewicht muss man auch nutzen. Den Beweis sind Sie bislang schuldig geblieben.<br />
(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/DIE GR&Uuml;NEN)</p>
<p>Der Fortschrittsbericht zeigt auch: Milit&auml;risch ist dieser Konflikt in Afghanistan nicht zu l&ouml;sen. Im Gegenteil, die Akzeptanz der ausl&auml;ndischen Truppen sinkt. Das Ansehen des Westens &#8211; so der Bericht &#8211; befindet sich auf einem Allzeittief. Daraus kann doch nur folgen, dass wir in absehbarer Zeit den milit&auml;rischen Teil unseres Engagements beenden m&uuml;ssen. Wir Sozialdemokraten haben deshalb, wie Sie wissen, zu Beginn des Jahres einen sehr verantwortungsbewussten Abzugsplan mit einem Beginn des Abzugs in 2011 und einer Beendigung des milit&auml;rischen Engagements zwischen 2013 und 2015 vorgelegt. Zu diesem Versprechen stehen wir. Aber an diesem Versprechen werden wir auch alle k&uuml;nftigen Handlungen dieser Bundesregierung messen.<br />
(Beifall bei der SPD)</p>
<p>Ich bin schon etwas verwundert. Anfang des Jahres hatte die Bundesregierung selbst einen Abzugsbeginn im Jahre 2011 in Aussicht gestellt sind. Dann haben Sie, Herr Westerwelle, vor einigen Wochen in der Presse versucht, sich aus diesen Zusagen irgendwie wieder herauszumogeln. Sie haben als Abzugsbeginn das Jahr 2012 ins Gespr&auml;ch gebracht. Dann haben Sie sich in dieser Debatte an das Pult gestellt und das Jahr 2011 genannt. Die Kollegen Mi&szlig;felder und Lamers hingegen haben versucht, das wieder zu relativieren. Also, was gilt denn nun? Wir brauchen eine klare Aussage.<br />
(Beifall bei der SPD)</p>
<p>Ich sage Ihnen: Stehen Sie zu Ihren Aussagen gegen&uuml;ber den Afghanen, gegen&uuml;ber den Angeh&ouml;rigen der Bundeswehr, aber auch gegen&uuml;ber der deutschen &Ouml;ffentlichkeit. Ein Hinausschieben des Abzugsbeginns kommt nicht infrage; denn ein solches Verschieben w&uuml;rde doch nur den unbedingt notwendigen Druck auf die afghanische Regierung lockern, schrittweise die Sicherheitsverantwortung zu &uuml;bernehmen. Ein solches Verschieben w&uuml;rde m&ouml;gliche Ressentiments in der afghanischen Bev&ouml;lkerung, deren Vorhandensein dieser Bericht auch zeigt, gegen&uuml;ber einer ausl&auml;ndischen Truppenpr&auml;senz m&ouml;glicherweise verst&auml;rken. Das w&uuml;rde einen verantwortungsbewussten Abzug insgesamt infrage stellen. Deshalb: Stehen Sie zu Ihren Zusagen. Beginnen Sie mit einem Abzug im Jahre 2011. Die Unterst&uuml;tzung der deutschen Sozialdemokratie hierf&uuml;r werden Sie jedenfalls haben. Recht herzlichen Dank.<br />
(Beifall bei der SPD)</p>
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		<title>14.12.2010: Afghanistan-Konferenz der SPD</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2010/12/afghanistan-konferenz-der-spd/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD hat nach einem intensiven Diskussionsprozess Anfang des Jahres einen Strategiewechsel beim Einsatz in Afghanistan gefordert und auch gegen&#252;ber der Bundesregierung durchgesetzt. 2011 wird Afghanistan in der Lage sein, bereits in einigen Regionen Eigenverantwortung zu &#252;bernehmen. Der von der SPD benannte zeitliche Korridor f&#252;r den Abzug der internationalen Kampftruppen ist international mittlerweile Richtmarke. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD hat nach einem intensiven Diskussionsprozess Anfang des Jahres einen Strategiewechsel beim Einsatz in Afghanistan gefordert und auch gegen&uuml;ber der Bundesregierung durchgesetzt. 2011 wird Afghanistan in der Lage sein, bereits in einigen Regionen Eigenverantwortung zu &uuml;bernehmen.</p>
<p>Der von der SPD benannte zeitliche Korridor f&uuml;r den Abzug der internationalen Kampftruppen ist international mittlerweile Richtmarke. Der NATO-Gipfel in Lissabon hat dies mit der Festlegung auf das Jahr 2014 gerade best&auml;tigt. Auch die Bundesregierung ist nach anf&auml;nglicher harscher Kritik an dem von uns geforderten Zeitkorridor auf diese Linie eingeschwenkt. Die von der SPD geforderte Umschichtung des deutschen ISAFKontingents zugunsten einer verst&auml;rkten Ausbildung afghanischer Sicherheitskr&auml;fte macht Fortschritte. Damit wird die Grundlage f&uuml;r eine schrittweise Sicherheits&uuml;bergabe an die Afghanen geschaffen. Die auf unsere Forderung hin deutliche Aufstockung der Mittel f&uuml;r den zivilen Wiederaufbau hat zu einem Mehr an konkreter Hilfe f&uuml;r die Menschen in Afghanistan gef&uuml;hrt.</p>
<p>Bei der Mandatierung des Afghanistan-Einsatzes im Februar 2010 haben wir angek&uuml;ndigt, dass wir sehr sorgf&auml;ltig darauf achten werden, ob die Bundesregierung ihre Zusagen einh&auml;lt, um die Voraussetzung f&uuml;r den Abzug der Bundeswehr zu schaffen.</p>
<p>&Uuml;ber Fortschritte, weiter bestehende Herausforderungen und Schwierigkeiten sowie unser k&uuml;nftiges Engagement in Afghanistan wollen wir auf dieser Konferenz mit Ihnen und zahlreichen Expertinnen und Experten diskutieren.</p>
<p>Der SPD-Parteivorstand und die SPD-Bundestagsfraktion laden Sie dazu herzlich ein.<br />
<a href="http://base.talk42.de/talk42front/templates/spd2/images/Einladung_Afghanistan_Konferenz_der_SPD.pdf" >Programm/Einladung als pdf-Datei herunterladen</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Diskussion zu Afghanistan-Strategie am 23. November</title>
		<link>http://www.burkhard-lischka.de/2010/11/diskussion-zu-afghanistan-strategie-am-23-november/</link>
		<comments>http://www.burkhard-lischka.de/2010/11/diskussion-zu-afghanistan-strategie-am-23-november/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 10:49:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Parlamentarische Linke]]></category>
		<category><![CDATA[SPD-Bundestagsfraktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Achtung: Neuer Termin! 23.11.2010 Die Diskussion des Afghanistan-Mandats muss auf breitestm&#246;glicher Grundlage und mit umfassender Beteiligung in Gesellschaft, Wissenschaft und Politik erfolgen. Die Parlamentarische Linke der SPD-Bundestagsfraktion beteiligt sich intensiv an dieser Debatte. Sie hat im Juli einen Afghanistan-Reader herausgegeben, an dem Burkhard Lischka mitgearbeitet hat. Er ist Autor eines Beitrags zum Thema „Erfolgreicher ziviler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Achtung: Neuer Termin! 23.11.2010</strong><br />
Die Diskussion des Afghanistan-Mandats muss auf breitestm&ouml;glicher Grundlage und mit umfassender Beteiligung in Gesellschaft, Wissenschaft und Politik erfolgen. Die Parlamentarische Linke der SPD-Bundestagsfraktion beteiligt sich intensiv an dieser Debatte. Sie hat im Juli einen Afghanistan-Reader herausgegeben, an dem Burkhard Lischka mitgearbeitet hat. Er ist Autor eines Beitrags zum Thema „Erfolgreicher ziviler Aufbau entscheidet &uuml;ber Afghanistans Zukunftschancen“.</p>
<p>Die Diskussion &uuml;ber diesen Reader steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Dienstag, 23. November, 20 Uhr, im Deutschen Bundestag (Paul-L&ouml;be-Haus, Raum E 300). Fraktions-Vize Gernot Erler, Verteidigungspolitiker Rainer Arnold, Ute Finkh vom Bund f&uuml;r soziale Verteidigung und Almut Wieland-Karimi, Direktorin des Zentrums f&uuml;r internationale Friedenseins&auml;tze, geh&ouml;ren zu den Diskutantinnen und Diskutanten.</p>
<p>Anmeldungen sind unter <a href="http://www.parlamentarische-linke.de" target="_blank">www.parlamentarische-linke.de</a> bis Freitag, 19. November, 12 Uhr, m&ouml;glich.</p>
<p><a href="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/uploads/2010/11/23NovEinlg-neu.pdf" >Flyer der Veranstaltung als pdf-Datei herunterladen</a></p>
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		<title>Lischka besucht Flutgebiete in Pakistan</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Flutkatastrophe]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitglieder des Ausschusses f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besuchen derzeit Pakistan und Afghanistan. Burkhard Lischka nimmt an der von Ute Koczy (B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen) geleiteten Reise teil. Vor dem Hintergrund der historischen Flutkatastrophe in Pakistan von August 2010 hat sich die Ausschussdelegation &#252;ber die Lage in den betroffenen Gebieten, besonders im S&#252;den des Landes, sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/p1020082.jpg" class="shutterset_" title="Burkhard Lischka besucht Flutgebiete in Pakistan "><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.burkhard-lischka.de/wp-content/gallery/aktuelles/thumbs/thumbs_p1020082.jpg" alt="Burkhard Lischka besucht Flutgebiete in Pakistan " width="150" height="113" /></a>Mitglieder des Ausschusses f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung besuchen derzeit Pakistan und Afghanistan. Burkhard Lischka nimmt an der von Ute Koczy (B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen) geleiteten Reise teil. Vor dem Hintergrund der historischen Flutkatastrophe in Pakistan von August 2010 hat sich die Ausschussdelegation &uuml;ber die Lage in den betroffenen Gebieten, besonders im S&uuml;den des Landes, sowie &uuml;ber die Erfolge und eventuell bestehende Probleme deutscher Hilfe in den Flutgebieten informiert. „Wir haben in den ersten f&uuml;nf Tagen der Reise in Pakistan Flutgebiete, Fl&uuml;chtlingslager und zerst&ouml;rte D&ouml;rfer besucht. Und wir hatten die M&ouml;glichkeit, an einer Dschirga mit 60 Dorf&auml;ltesten in den Flutgebieten im Norden nahe der afghanischen Grenze teilzunehmen“, so Lischka vor der Weiterfahrt nach Kabul.</p>
<p>Mit etwa 35 Mio. Euro leistet Deutschland aus dem Bundeshaushalt – neben seinen sonstigen Unterst&uuml;tzungen in der Entwicklungszusammenarbeit (Zusagevolumen 2009/2010 insgesamt ca. 110 Mio. Euro) – einen erheblichen Beitrag zur Linderung der Folgen der Flutkatastrophe. In Afghanistan wird die Delegation u. a. mit dem Bildungsminister, der Ministerin f&uuml;r Frauenangelegenheiten sowie dem Vorsitzenden der Menschenrechtskommission zusammentreffen, bevor sie im Raum Faisabad deutsche Entwicklungshilfeprojekte besucht.</p>
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		<title>Lischka mit Delegation in Pakistan und Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 07:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Burkhard Lischka</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausschuss f&#252;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung entsendet vom 13. bis 22. Oktober 2010 eine Delegation nach Pakistan und Afghanistan, Burkhard Lischka nimmt an der Reise teil. Leiterin der Delegation ist die Abgeordnete Ute Koczy (B&#220;NDNIS 90/DIE GR&#220;NEN). Weitere Teilnehmer sind die Ausschussvorsitzende Dagmar W&#246;hrl und der Abgeordnete Prof. Dr. Egon J&#252;ttner (beide CDU/CSU), Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung entsendet vom 13. bis 22. Oktober 2010 eine Delegation nach Pakistan und Afghanistan, Burkhard Lischka nimmt an der Reise teil. Leiterin der Delegation ist die Abgeordnete Ute Koczy (B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN). Weitere Teilnehmer sind die Ausschussvorsitzende Dagmar W&ouml;hrl und der Abgeordnete Prof. Dr. Egon J&uuml;ttner (beide CDU/CSU), Dr. B&auml;rbel Kofler (SPD), Helga Daub (FDP) und Heike H&auml;nsel (DIE LINKE.)</p>
<p>Vor dem Hintergrund der historischen Flutkatastrophe in Pakistan von August 2010 wird sich die Ausschussdelegation &uuml;ber die Lage in den betroffenen Gebieten, besonders im S&uuml;den des Landes, sowie &uuml;ber die Erfolge und eventuell bestehende Probleme deutscher Hilfe in den Flutgebieten informieren. Mit etwa 35 Mio. Euro leistet Deutschland aus dem Bundeshaushalt &#8211; neben seinen sonstigen Unterst&uuml;tzungen in der Entwicklungszusammenarbeit (Zusagevolumen 2009/2010 insgesamt ca. 110 Mio. Euro) &#8211; einen erheblichen Beitrag zur Linderung der Folgen der Flutkatastrophe. Au&szlig;er der im s&uuml;dlichen Flutgebiet liegenden Millionenstadt Karachi wird die Delegation in der Hauptstadt Islamabad Gespr&auml;che mit pakistanischen Parlamentariern und Vertretern der pakistanischen Zivilgesellschaft f&uuml;hren und u.a. ein Bildungsprojekt der GTZ kennen lernen.</p>
<p>In Afghanistan wird die Delegation u. a. mit dem Bildungsminister, der Ministerin f&uuml;r Frauenangelegenheiten sowie dem Vorsitzenden der Menschenrechtskommission zusammentreffen, bevor sie im Raum Faisabad deutsche Entwicklungshilfeprojekte besucht.</p>
<p>In allen Strategiekonzepten wird die entscheidende Bedeutung von entwicklungspolitischen Fortschritten in Afghanistan, aber auch in Pakistan unterstrichen. Der Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung tr&auml;gt dabei eine besondere parlamentarische Verantwortung. Eine effektive Kontrolle und Beurteilung der Entwicklungspolitik der Bundesregierung bliebe ohne eine &Uuml;berpr&uuml;fung im Ausland unvollst&auml;ndig. Es ist beabsichtigt, bilaterale und multilaterale sowie nichtstaatliche Projekte zu besuchen, die aus Mitteln des Bundeshaushaltes unterst&uuml;tzt werden. Damit wird parlamentarisch &uuml;berpr&uuml;ft, welchen Beitrag Deutschland zur Erreichung der entwicklungspolitischen Ziele leistet.</p>
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