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Lischka: „Abgeordnete helfen Schiffshebewerk“

Magdeburg. Sachsen-anhaltische Bundestagsabgeordnete verschiedener Fraktionen machen sich gemeinsam für das Schiffshebewerk Rothensee stark. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer appellieren fünf Abgeordnete, dem 2006 stillgelegten bundeseigenen Schiffshebewerk Rothensee eine Zukunft zu geben und sich nicht gegen die Aufnahme eines saisonalen Betriebs zu stellen.

„Der Knoten muss endlich durchschlagen werden“, sagte der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka, der gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen Waltraud Wolff (SPD), Jens Ackermann (FDP), Manfred Behrens (CDU) und Dr. Rosemarie Hein (Die Linke) den Minister um ein persönliches Gespräch gebeten hat, um das Anliegen vorzustellen. „Konkrete Vorschläge liegen längst auf dem Tisch. Es ist Zeit, sie umzusetzen“, sagte Lischka. Auch stillgelegt verursache das Schiffshebewerk Kosten. „Dieses Geld kann der Bund in Rothensee sinnvoller einsetzen“, so Lischka.

Ein saisonaler Betrieb, jährlich von Mai bis Oktober, ist Ziel einer Kampagne in und um Magdeburg. Diese Lösung ist, nachdem die Wiederinbetriebnahme für den 1. Mai 2008 bereits angekündigt war, zwischen dem Bund und der Stadt Magdeburg wieder umstritten.

Hintergrund:

Das Schiffshebewerk Rothensee überbrückt nördlich von Magdeburg den Höhenunterschied zwischen dem Mittellandkanal und dem Rothenseer Verbindungskanal, der die Verbindung mit der Elbe und dem Magdeburger Hafen herstellt. Mit der Fertigstellung der neuen Sparschleuse Rothensee im Jahr 2001 verlor das Schiffshebewerk seine verkehrstechnische Bedeutung, blieb aber als technisches Denkmal in Betrieb. Nachdem der Bundesrechnungshof die Unrentabilität des Schiffshebewerkes bei Parallelbetrieb anmahnte, wurde der Betrieb 2006 eingestellt.

Am 7. Oktober 2010 unter "Pressemitteilungen" veröffentlicht.

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