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CSD-Straßenfest in Magdeburg
Zum Christopher Street Day in Magdeburg hatte der Lesben- und Schwulenverband Deutschlands am Samstag, dem 21.8.2010, zu einer Gesprächsrunde mit Bundes- und Landespolitikern eingeladen. Bis auf die CDU waren Vertreter von allen Parteien der Einladung gefolgt.
Für die SPD machten Renate Schmidt (MdL) und der Magdeburger Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka deutlich, dass es einer Ergänzung des Grundgesetzes und der Landesverfassung bedarf, um ein Diskriminierungsverbot wegen der sexuellen Identität wirksam umzusetzen. Sie wiesen zudem darauf hin, dass die vollständige rechtliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern mit Eheleuten noch nicht erreicht ist, was besonders bei der noch nicht erfolgten Gleichstellung beim Einkommenssteuerrecht und beim Recht auf Gründung einer Familie (z.B. gemeinsames Adoptionsrecht) zum Ausdruck kommt.
Die SPD Sachsen-Anhalt präsentierte sich beim CSD in Magdeburg, der in diesem Jahr unter dem Motto „Vielfalt und Respekt – Magdeburg für ein Diskriminierungsverbot im Grundgesetz“ stand, mit einem eigenen Stand und unterstützte damit die Forderungen der Initiatoren. Die Schwusos Sachsen-Anhalt kritisierten gemeinsam mit den Schwusos aus Sachsen, dem Juso-Landesarbeitskreis Gleichstellung und Zukunft und dem Stadtverband Magdeburg, dass eine rechtliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transsexuellen noch immer nicht erreicht ist.
Tags: Christopher Street Day, Magdeburg

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